Deutsche Tinnitus-Liga e.V.
Gemeinnützige Selbsthilfeorganisation gegen Tinnitus- Hörsturz und Morbus Meniere
Ohrientierung DTL Mitglied werden Für Mitglieder Spenden Presse & News Kontakt
     
Tinnitus
Hörtsurz
Hyperakusis
Morbus Meniere
Hören
Der Hörvorgang
Das Ohr
Vorbeugung
Hören und Tinnitus
Seite der Besinnung
Veranstaltungen

Newsletter abonnieren
E-Mail

versenden
 
 

Von der Welle bis zur Warnehmung

Der Hörvorgang


Am Anfang jeden Hörens steht ein Geräusch. Ganz gleich ob Liebesgeflüster, das Bohren beim Zahnarzt, Orchestermusik oder der lärmende Düsenjet - zunächst durchläuft dieses eine Reihe von Prozessen, bevor es vernommen wird.


Schallaufnahme

Das Außengeräusch versetzt die Luft als Trägermedium in Schwingungen. Es entsteht eine Druckwelle, die an die Ohrmuschel gelangt. Die Ohrmuschel bildet gemeinsam mit dem äußeren Gehörgang das gleichnamige äußere Ohr. Hier werden die Wellen gesammelt und ins Mittelohr weitergeleitet.


Verstärkung

Im Mittelohr wird die Druckwelle verstärkt. Das dünne Häutchen des Trommelfells wird in Schwingungen versetzt und gibt diese an die Gehörknöchelchen Hammer, Amboß und Steigbügel zur eigentlichen Verstärkung weiter.


Umwandlung

Im dritten und letzten Teil des Ohres, dem Innenohr findet eine zweite Verstärkung, eine Tonhöhenzuordnung und eine elektrische Umwandlung statt. Hierfür verantwortlich ist die Schnecke, das erbsengrosse eigentliche Hörorgan mit den Haarzellen. Die Haarzellen sind nach den feinen Sinneshärchen am Ende der Nervenzelle benannt. Die Druckwelle wird in der flüssigkeitsdurchfluteten Schnecke zur Wasserwelle, und hierbei durch die äußeren Haarzellen als zugespitzte Wanderwelle verstärkt. Dadurch werden die inneren Haarzellen je nach Tonhöhe gereizt. Diese geben die Impulse als elektrische Reize an die Nervenfasern des Hörnervs weiter. Hören wird jetzt zur Nervensache.


Filterung und Übersetzung

Die elektrischen Impulse gelangen über die Hörzentren im Hirnstamm zu den höheren Kerngebieten. Hierbei wird die Information durch die Verknüpfung mit anderen lebenswichtigen Funktionen (Gefühlswelt, vegetatives Nervensystem) beeinflußt und manipuliert. Die Hörkerne wählen aus, welche Signale bewußt werden. Nur 30% der Information gelangen schließlich zur Hörrinde. Hier werden die Informationen ausgewertet und in Töne, Geräusche oder auch Sprache übersetzt.


Die ursprüngliche Schallwelle wird also gesammelt, verstärkt, umgewandelt und gefiltert und übersetzt, bevor das Liebesgeflüster, der Bohrer, die Orchestermusik oder der Düsenjet zur Wahrnehmung gelangt.


Möchten Sie genauer wissen, wie das Ohr aufgebaut ist? Dann klicken Sie hier.

 

Informations Material

Tinnitus-Shop

Tipps

Tinni.Net - Tinnitus Netzwerk

Tinnitus-Test

Die Zeitschrift

Tinnitus@Forum

Archiv

Lexikon

 

  Links Datenschutz Impressum Online-Werbung Seitenanfang