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Wieso wird mein Tinnitus bei Migräne oder anderen Schmerzen lauter?

Viele Betroffene beobachten eine Zunahme der Tinnitus-Symptomatik, wenn sie unter anderen Schmerzen wie Kopf-, Zahn- oder Rückenschmerzen leiden.
Allerdings gibt es auch andere, bei denen der Tinnitus bei einer Migräneattacke völlig verschwindet und von den Schmerzen überdeckt wird.

Die wenigsten wissen, dass sich die Tinnitus-Bewältigungs-Therapie ja aus der Schmerztherapie entwickelt hat, weil es hier so viele Gemeinsamkeiten gibt.

Zunächst muss man sich darüber klar werden, was Schmerzen eigentlich bedeuten: Ein Schmerz ist ein Alarmsignal. Wenn mir etwas weh tut, bedeutet das, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Es ist gefährlich. Darum werden wir bei Schmerzen wachsam.

Wachsam werden bedeutet aber, dass wir unsere gesamte Aufmerksamkeit hochfahren; unter anderem "spitzen" wir unsere Ohren (d.h. wir versuchen besser zu hören).
Und so nehmen wir natürlich unseren Tinnitus besser wahr.

Dieses Phänomen der Aufmerksamkeit spielt auch beim Tinnitus selbst eine große Rolle. Meist wird das Tinnitusgeräusch von unserem Gehirn als ein Alarmsignal und eine Bedrohung bewertet, und so kann ein Teufelskreis losgetreten werden: Tinnitus hören = Alarm = Aufmerksamkeit hochfahren = Tinnitus lauter hören = mehr Alarm usw.

Dies ist auch der Grund dafür, warum in praktisch in jeder Tinnitus-Bewältigungstherapie Techniken zur Entspannung und zur Aufmerksamkeits-Umlenkung ein fester Bestandteil sind.
Dieser Teufelskreis muss unterbrochen werden.

(Aus dem Büchlein "100 Fragen zum Tinnitus" von C. Thora und G. Goebel)

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