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Wetterfühligkeit

Neue Umfragen haben ergeben: Etwa 50 Prozent aller Bundesbürger glauben, dass das Wetter einen Einfluss auf ihr körperliches Wohlbefinden hat. 20 Prozent geben an, dieser Einfluss sei sogar sehr stark - so stark, dass sie einige Tage im Jahr arbeitsunfähig sind.

Die Wetterleiden müssen als Symptom eines geschwächten Organismus betrachtet werden, der nicht in der Lage ist, die atmosphärischen Veränderungen zu kompensieren. Also, Wetterfühligkeit ist grundsätzlich keine Krankheit, doch hat die Wetterempfindlichkeit durchaus Krankheitswert.

Wetterfühlig ist ein Mensch mit erhöhter Ansprechbarkeit bzw. erniedrigter Reizschwelle seines vegetativen Nervensystems. Er nimmt also seine Körperreaktion auf Wetter und Klima verstärkt subjektiv wahr. Je nach Ausmaß dieser überschießenden Reaktion kann es zu Müdigkeit, Kopfdruck und Konzentrationsstörungen kommen. Auch Kreislaufstörungen können auftreten: Durch einen Kälteeinbruch verengen sich Adern und Venen und der Blutdruck steigt. Das Risiko für Infarkte, Thrombosen und Schlaganfälle steigt dementsprechend. Bei starker Erwärmung und Schwüle erweitern sich die Adern und Venen. Bei einem niedrigen Blutdruck sind Kopfschmerzen und Schwindel die Folge. Grund: Das Herz muss in der gleichen Zeit wesentlich mehr Blut durch den Körper pumpen. Aufgrund dieser vielfältigen möglichen physischen Reaktionen ist es durchaus denkbar, dass sich Ohrgeräusche bei Wetterwechsel verstärken.

Je schwieriger die aktuelle psycho-physische Situation eines Menschen, desto stärker der Einfluss des Wetters. Biometeorologische Untersuchungen haben ergeben, dass labile Menschen mit pessimistischer Grundeinstellung, geringer Frustrationstoleranz und Kontaktschwierigkeiten weitaus empfindlicher auf das Wetter reagieren als selbstbewusste und ausgeglichene Menschen.

Hilfreich ist es in jedem Fall, den Körper gegen äußere Reize "abzuhärten". Sport und Bewegung stärken den Kreislauf, ebenso Sauna oder Kneipp'sche Bäder. Außerdem: Raus an die frische Luft, mindestens eine halbe Stunde pro Tag - auch bei schlechtem Wetter. Und: einen gesunden Rhythmus ins Leben bringen, einen harmonischen Wechsel zwischen Ruhe und Aktivität. Genug, aber nicht zu viel schlafen. Nicht zuletzt: Alkohol und Nikotin meiden. Denn diese Genussgifte sind mindestens so häufig Ursache für "starke Wetterfühligkeit" wie das Wetter selbst.

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