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Augenbiofeedback

Die unwillkürliche Bewegung der Augen steht in direkter Verbindung mit der Gehirnaktivität. Durch die Aktivität der Muskeln im Augenbereich werden minimale elektrische Spannungen erzeugt. Diese elektrischen Spannungen werden durch Elektroden, die in einer Sensormaske integriert sind, gemessen und verstärkt. In einem Steuergerät werden mit dieser Spannung durch einen Synthesizer Klänge erzeugt. Es können 6 unterschiedliche Klangmuster ausgewählt werden.

Doz. Dr. sc. med. Hartmut Berndt, HNO-Arzt in Berlin, hat ein solches Augenbiofeedback-Gerät in seiner Praxis getestet und hält es als Hilfsmittel zur Durchführung von Entspannungsübungen im Rahmen einer Tinnitus-Retraining-Therapie für empfehlenswert.

Nach einer Unterweisung des Patienten und einer Testsitzung wird bei einer vom Patienten angegebenen positiven Wirkung das Gerät leihweise für 4-6 Wochen mitgegeben. Der Patient führt dann die Entspannungsübungen täglich ein- bis zweimal für 20 Minuten oder mehr durch und führt ein kleines Tagebuch mit seinen subjektiven Erlebnissen und Erfolgsberichten.

Nach der angegebenen Zeit wird der Patient audiologisch untersucht, um festzustellen, ob sich das Hörvermögen und der Tinnitus in seiner Qualität geändert haben. Gleichzeitig berichtet der Patient über seine Befindlichkeitsstörungen durch den Tinnitus und die entsprechenden Veränderungen. Dann wird entschieden, ob das Gerät für längere Zeit im Rahmen der zwei Jahre und länger dauernden Retraining-Therapie eingesetzt wird.

Nach den jetzigen Erfahrungen in dieser Praxis ist der Einsatz des Gerätes in der ersten Zeit der Retraining-Therapie besonders erfolgreich, bis der Patient seine Entspannungsübungen ohne Hilfsmittel durchführen kann.

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