Patientensymposium zu Tinnitus am 18. September 2026 in Berlin
Experten-Vorträge und Wissensaustausch
(Berlin/Wuppertal, 07.09.2026) Die Deutsche Stiftung Tinnitus & Hören Charité lädt gemeinsam mit der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) am 18. September 2026 zu einem öffentlichen Patientensymposium in Berlin ein. Die Informationsveranstaltung mit dem Titel „Tinnitus: Von der Forschung in die Praxis“ ist Teil der 20. Internationalen Tinnitus Research Initiative (TRI) Konferenz und bietet spannende Einblicke in neueste Erkenntnisse über Ursachen, moderne Behandlungsmöglichkeiten sowie praktische Ansätze im Umgang mit Tinnitus. Ob Betroffene, Angehörige oder Neugierige – alle sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Obwohl Tinnitus im 21. Jahrhundert weit verbreitet ist, zählt er nach wie vor zu den am wenigsten erforschten und verstandenen Erkrankungen. Allein in Deutschland leben mehrere Millionen Menschen mit einem chronischen Tinnitus. Dieses Leiden kann bei Menschen jeden Alters, Geschlechts oder Berufs auftreten und stellt Betroffene und Angehörige sowie auch die Wissenschaft vor große Herausforderungen.
Die 20. Internationale TRI-Konferenz 2026 setzt genau hier an und bringt vom 16. bis 18. September 2026 in Berlin führende Köpfe der Tinnitus-Forschung zusammen. Mit einem hochkarätigen Keynote-Programm, praxisnahen Workshops und umfangreichen Präsentationen zu Innovationen in der Tinnitus-Diagnostik und -Therapie bietet die Veranstaltung Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung sowie zukünftige Entwicklungen. Hier begegnen sich Wissenschaft, Medizin und technologische Innovation auf höchstem Niveau. Das Patientensymposium ergänzt die Konferenz mit einem gezielten Fokus auf die Anliegen und Fragen Betroffener.
Im Zentrum des Patientensymposiums stehen Vorträge von Expert:innen, die vielfältige Aspekte des Tinnitus beleuchten. Anschließend bietet sich die Gelegenheit zum Dialog und Erfahrungsaustausch.
Themenschwerpunkte sind:
- Die Lebenswelten von Betroffenen: Erfahrungsberichte über Herausforderungen, psychosoziale Aspekte und Therapieoptionen aus Patientensicht
- Moderne Tinnitus-Therapien: Was ist heute möglich, was bringt die Zukunft?
- Aktuelle Diagnostikverfahren
- Stress und Begleiterkrankungen im Zusammenhang mit Tinnitus
- Fokus Hörgerät: Wann und unter welchen Umständen sind Hörhilfen bei Tinnitus sinnvoll?
- Hilfe für den Alltag: Wie Betroffene Lebensqualität zurückgewinnen können
Zu den Vortragenden des Patientensymposiums gehören Bernd Strohschein (Vorstand Deutsche Tinnitus-Liga e. V., Wuppertal), Dr. Petra Brüggemann und Dr. Stamatina Psatha (Tinnituszentrum, Charité – Universitätsmedizin Berlin), Dr. Frank Matthias Rudolph (Praxis für Verhaltenstherapie Boppard), Dr. Helmut Schaaf (Tinnitus-Klinik Dr. Hesse, Bad Arolsen), Dr. Eberhard Biesinger (HNO-Praxis, Lindenberg) sowie Prof. Dr. Dr. Gerhard Goebel (Neurozentrum Prien, Prien am Chiemsee).
Patientensymposium „Tinnitus: Von der Forschung in die Praxis“
- Wann: Freitag, 18. September 2026, 14:00–18:00 Uhr
- Wo: CharitéCrossOver (CCO) Auditorium, Campus Charité Mitte,
Charitéplatz 1 / Virchowweg 6, 10117 Berlin - Eintritt: Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.
- Weitere Informationen, Programmflyer und Anmeldung: https://stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/home/was-wir-tun/wissenschaftskommunikation-2/patientensymposium-tri/
Über die Deutsche Stiftung Tinnitus & Hören Charité
Die Deutsche Stiftung Tinnitus & Hören Charité wurde im August 2011 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtet. Von der Überzeugung getragen, dass Tinnitus und Hörstörungen bestmöglich therapiert werden müssen und dass gleichzeitig jede und jeder Einzelne sehr viel tun kann, um sich selbst zu schützen, hat sich die Stiftung folgende Aufgaben gesetzt: Förderung der Forschung und internationalen Wissenschaftskommunikation, Prävention sowie Sensibilisierung der Öffentlichkeit für einen achtsamen Umgang mit dem Gehör. Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben durch Forschungsprojekte und durch Aufklärungskampagnen über die Risiken von Lärm und Stress.
Weitere Infos: https://www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/
LinkedIn: @stiftungtinnitusundhoerencharite I Facebook: @stiftungtinnitusundhoerencharite I Instagram: @fighttinnitus
Fragen zur Stiftung richten Sie bitte an:
Deutsche Stiftung Tinnitus & Hören Charité
Gunhild Flöter
Tel.: 030 78 90 76 19
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Presseanfragen richten Sie bitte an:
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Manfred Großert
Tel.: 030 78 90 76 0
E-Mail: tinnitus@united.de
Über die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL) vertritt als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation die Interessen der Patientinnen und Patienten mit Tinnitus, Hörsturz, Hyperakusis und Morbus Menière sowie ihrer Angehörigen. Rund 10.000 Mitglieder machen die DTL zum größten Tinnitus-Zusammenschluss in Europa und zur anerkannten Partnerin des Gesundheitswesens in Deutschland. Circa 400 Fachleute gehören der DTL als fördernde Mitglieder an, darunter renommierte Wissenschaftler, HNO-Ärzte, Ärzte weiterer Disziplinen, Hörakustiker, Psychologen und Therapeuten. Außerdem werden rund 60 Selbsthilfegruppen in Deutschland durch die DTL betreut. Gegründet wurde die Deutsche Tinnitus-Liga e. V. 1986 in Wuppertal – sie feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen.
Weitere Infos: www.tinnitus-liga.de
Facebook: @Deutsche Tinnitus-Liga e.V. I Instagram: @deutsche_tinnitus_liga
Pressekontakt:
Deutsche Tinnitus-Liga e. V. (DTL)
Sabine Wagner
Am Lohsiepen 18
42369 Wuppertal
Tel.: 0202 24652-24
E-Mail: s.wagner@tinnitus-liga.de