Wenn Ohrgeräusche erstmalig auftreten
Im Akutfall
Bewahren Sie Ruhe! Und schlafen Sie einmal richtig aus. Sollten
Ihre Geräusche am nächsten Morgen noch vorhanden sein, ist eine
umgehende Untersuchung "als Eilfall" beim HNO-Arzt angeraten.
Haben Sie Ohrgeräusche gepaart mit einem tauben Ohr, sollten Sie
gleich zum HNO-Arzt gehen. Dann besteht Verdacht auf einen Hörsturz.
Keine Zeit verlieren
Bei der Behandlung gilt die Regel: "Je früher
desto besser!" Dadurch erhöhen Sie Ihre Heilungschance. Bei rund
70% der Betroffenen wird der akute Tinnitus vollständig beseitigt.
Behandlung: Durchblutungsförderung und Ruhe
Der HNO-Arzt wird nach einer Untersuchung des
Ohrs eine entsprechende Behandlung einleiten. In der Regel erhalten
Sie durchblutungsfördernde Medikamente, auch als Infusionen.
Dadurch soll das Innenohr besser versorgt werden. Die Behandlung
auf Durchblutungsstörungen ist lediglich eine erste Verdachtsdiagnose.
Deswegen müssen häufig weitere Diagnoseschritte erfolgen.
Tipps + Infos
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Eine Krankschreibung hilft. Manchmal auch
ein Krankenhausaufenthalt. Sie können so Abstand von
beruflichen oder familiären Belastungen gewinnen.
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Ruhe und positive Gedanken fördern Ihren
Selbstheilungsprozess.
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Sie werden manchmal an andere Fachärzte
überwiesen, um weitere Ursachen abzuklären.
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Die meisten Ursachen können behandelt
oder gar behoben werden.
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Tinnitus ist ein gutartiges Symptom. Es ist
kein Hinweis auf eine schwerwiegende oder gar lebensbedrohende
Krankheit.
Selbst wenn der Tinnitus bleibt (chronischer
Tinnitus), verliert er mit der Zeit an Bedeutung und wird
erträglich. Es ist ein Prozess, der manchmal auch Zeit und
Geduld verlangt.
Für alle Betroffene gibt es viele Hilfen. Rat erhalten Sie
bei der Deutschen Tinnitus-Liga.
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u.v.a.m. finden Sie in unserem Tinnitus-Shop.
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