Warum ich Mitglied der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL) bin

Gute Gründe für die DTL-Mitgliedschaft

„Wichtig ist, dass die anderen dich verstehen“

  Ramona Miersch

46 Jahre
Lebt im Landkreis Leipzig
Polizeibeamtin
Kann gut zuhören
  • Ich bin als erstes auf die Internetseite der DTL aufmerksam geworden. Es gibt dort fundierte Infos über Tinnitus, Hinweise auf Ärzte und darauf, wo es Selbsthilfegruppen gibt. Weil das Thema so komplex ist und es so viele Informationen bei der DTL gibt, bin ich Mitglied geworden.
  • Bei einem Patienten-Seminar hatte ich erstmals das Tinnitus-Forum, die Zeitschrift der DTL, in der Hand. Das fand ich so interessant! Die Artikel stammen von Experten, die sich mit der Materie wirklich gut auskennen. Auch der Klinikwegweiser enthält viel Nützliches darüber, welche Klinik für mich in Frage kommen könnte. Und das Tinni.Net – eine Datenbank für Mitglieder – ist eine feine Sache, um Ärzte, Therapeuten oder Hörakustiker in deiner Nähe zu finden.
  • Sehr wichtig ist in der Selbsthilfegruppe der Austausch untereinander. Jeder kann schildern, was ihn belastet. Du erfährst, wie andere mit ihrem Tinnitus umgehen, und überlegst, was du für dich übernehmen kannst. In der Familie können die anderen oft nicht genau nachvollziehen, wie es dir geht. Toll sind auch unsere gemeinsamen Unternehmungen, denn die Ablenkung darf nicht zu kurz kommen.
  • Irgendwann kam die Idee: Mensch, jetzt qualifizierst du dich über ein DTL-Seminar, dann kannst du auch anderen helfen! Wissenserwerb für sich selbst und damit man dieses Wissen auch an die Mitglieder der Selbsthilfegruppe weitergeben kann. 
  • Wenn man schon so viel Feedback von der DTL bekommt, möchte man sich auch beteiligen. Deshalb bin ich stellvertretende Sprecherin unserer Selbsthilfegruppe, die wir im Oktober 2014 in Leipzig gegründet haben.

„Gut gewappnet durch die DTL“

Steffi Daubitz

63 Jahre
Lebt in Kulmbach
Erzieherin im Kindergarten
Audiotherapeutin
Mitglied im DTL-Vorstand
 
  • Ein ganz wichtiger Grund war, dass ich etwas gesucht habe, das mir helfen kann, mich mit dem Tinnitus auseinanderzusetzen. Das war damals schwierig, denn darüber hat noch niemand gesprochen. Ich bin in einer Arztpraxis auf einen Zeitschriftenartikel über die Deutsche Tinnitus-Liga gestoßen und wollte mich informieren. Mitglied bin ich seit 1997. Über einen Zeitungsartikel hat sich dann die Selbsthilfegruppe Kulmbach entwickelt.
  • Wichtig ist für mich der Austausch mit Menschen, die das gleiche Problem haben.
  • Für mich bedeutet die DTL-Mitgliedschaft eine große persönliche Weiterentwicklung. Ich habe an vielen Fortbildungen der DTL teilgenommen und eine Ausbildung zur Audiotherapeutin absolviert, weil ich stark schwerhörig bin. Nebenberuflich arbeite ich nun als Hörtrainerin mit Cochlea-Implantat-Trägern, hauptberuflich als Erzieherin im Kindergarten. Durch meine Tätigkeit in der Tinnitus-Liga und als Audiotherapeutin habe ich den Bereich Erwachsenenbildung kennengelernt.
  • Die DTL bietet die Möglichkeit, mit Fachleuten in Kontakt zu kommen, die man sonst nicht hat. Davon profitiert man selbst und die Erfahrungen kann man auch weitergeben. Wir sind auf die Neutralität der Experten angewiesen, was die Bewertung verschiedener, auch neuer Therapien angeht. Durch die DTL bin ich also gut gewappnet.
  • Das Wissen, das man bei der DTL erwirbt, kann man auch in Beruf und Alltag einsetzen. Den Präventionsgedanken kann ich in meine Arbeit als Erzieherin einfließen lassen, indem ich im Kindergarten Veranstaltungen zur Lärmprävention ausrichte. Es sprechen mich auch immer wieder Eltern zum Thema Tinnitus an.

 „Die DTL war für mich da, als ich nicht mehr ein noch aus wusste“

  Carsten Jachowski

55 Jahre
Lebt in Remagen
Soldat
Ist begeisterter Quadfahrer
Vernarrt in seine vierköpfige Katzenfamilie
  • Das ist für mich der Hauptgrund – ich brauche keinen anderen: Die DTL war für mich Ansprechpartner in einer Situation, in der ich nicht mehr klarkam. Als mir mein Arzt sagte „Du bist austherapiert“ und ich nicht mehr ein noch aus wusste, hat mir die DTL geholfen. Selbst wenn ich jetzt keine großen Probleme mehr mit dem Tinnitus habe und ich eigentlich wieder austreten könnte, würde ich das nie tun. Dass ich das, was ich selbst an Hilfe bekommen habe, an andere aus der Selbsthilfegruppe zurückgeben kann, ist mein Hauptgrund, in der Tinnitus-Liga Mitglied zu sein.
  • Die DTL hat mir dazu verholfen, viele Schulungen wie das Basis- und Aufbau-Seminar zur Qualifizierung der Selbsthilfegruppenarbeit, die Supervision für Gruppensprecher und Ehrenamtlichen-Schulungen zu absolvieren.
  • Sehr positiv ist, dass die Angehörigen mit einbezogen werden können, wenn man möchte. Meine Frau wusste schon nicht mehr, wie sie mir helfen sollte. Die Angehörigen leiden auch sehr stark unter der Situation.
  • Das Tinnitus-Forum lese ich quasi von der ersten bis zur letzten Seite. Zum Beispiel wird auch Kritik gegenüber bestimmten Therapien veröffentlicht. Außerdem sieht man, was in den anderen Gruppen so los ist.
  • Die DTL kann helfen, wenn die Ärzte nicht mehr weiterhelfen können, da es in rein medizinischer Hinsicht keine Heilung gibt.

„Die DTL steht in erster Linie für Qualität“

Norbert Pyttlik

56 Jahre
Lebt in Lehrte
Maschinenbautechniker
Lachyogatrainer
 
  • Ich bin DTL-Mitglied seit 2006. Als es mir wegen meines Tinnitus schlecht ging, bin ich in die Selbsthilfegruppe gegangen. Nach der Reha war ich bereit, das dort erhaltene Wissen über Tinnitus weiterzutragen und anderen zu helfen. Ich habe dann angefangen, mich intensiver in der DTL zu engagieren.
  • Hervorragend ist die Qualität der Informationen, die man von der DTL bekommt. Auch die Schulungen sind sehr hochwertig. Ich habe die DTL-Beraterschulung absolviert und dieses Wissen hat mir sehr geholfen im Umgang mit Tinnitus. Man ist in der Selbsthilfearbeit glaubwürdiger und selbstsicherer, wenn man auf fundiertes Wissen zurückgreift.
  • Der wissenschaftliche Beirat der DTL hat Rang und Namen. Er besteht aus renommierten Ärzten und Experten, was den Betroffenen zugutekommt. DTL-Mitglieder erfahren von neuen Therapien, werden aber gegen teure und unseriöse Behandlungsmethoden geschützt.
  • Wichtig ist der Erfahrungsaustausch. Es entstehen Freundschaften, die Vernetzung untereinander ist sehr gut. Es ist auch wichtig, selbst aktiv zu werden. In der Vergangenheit zu graben, woher der Tinnitus kommt, ist verlorene Energie. Da ist es besser, auf sich zu achten und sich aktiv etwas Gutes zu tun. Eine Studie belegt: DTL-Mitglieder leiden weniger unter Tinnitus, weil durch gesicherte Informationen die Ängste verschwinden.
  • Die DTL bietet vielfältige Leistungen wie Arzt-, Psychologen- und Anwaltssprechstunden. Auch die Zeitschrift Tinnitus-Forum, die alle Mitglieder vierteljährlich erhalten, finde ich sehr wichtig.

„Ich habe den Schritt zur DTL-Mitgliedschaft bis heute nicht bereut, da er mir ein neues Leben ermöglicht hat.“

  Heinz Rosebrock

71 Jahre
Lebt in Schwanewede bei Bremen

Pensionierter Kraftwerksmeister
Engagierter Naturschützer
  • Die seit 1987 erscheinende Zeitschrift Tinnitus-Forum, die vierteljährlich allen Mitgliedern zugestellt wird, ist eine hervorragende Informationsquelle, die ich nicht mehr missen möchte.
  • Die von der DTL angebotenen Aus- und Fortbildungsmaßnahmen für alle Mitglieder sind überzeugend gut.
  • Das durch die Deutsche Tinnitus-Liga angebotene Informationsmaterial ist für die Selbsthilfegruppenarbeit unentbehrlich und stärkt die Gemeinschaft.
  • Die DTL hat mich durch ihre Hilfe in die Lage versetzt, meine Krankheit besser zu verstehen, sodass ich heute gut damit leben kann.
  • Ich bin froh, dass ich vielen Betroffenen beratend und helfend zur Seite stehen kann. Die Tätigkeit als Berater ist für mich auch eine persönliche Bereicherung.

So werden Sie Mitglied der Deutschen Tinnitus-Liga e. V. (DTL).

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